Ein Loveless inspiriertes Utility Hunter Jagdmesser

An den Designs von Bob Loveless kommt man als Messermacher wohl nicht vorbei. Hier ist ein Jagdmesser entstanden, angelehnt am Utility Hunter, jedoch 3% grösser (10cm Klinge und 12cm Griff).

Die Klinge aus Magnacut, als Kontrast habe ich die Walzhaut stehengelassen. Der Handschutz aus 416 Stahl und Rotschirsch Schalen mit den „Loveless Bolts“.

Ein Town & Country

Die 75mm Klinge ist aus 1.3505 mit Hohlschliff und sehr feiner Schneide. Backen aus Bronze und Schalen aus Tufnol.

Ein grosses Abfangmesser

Zur Zeit entsteht ein grosses Abfangmesser. Als grobe Vorlage gilt ein Sheffield Bowie aus den 1860er Jahren. Nicht alle Bowies hatten Clip Point Klingen, dieses hier wird eine Spear Point Klinge haben.

Das ganze als Frame handle und Hirschhorn Schalen.

Halbintegral Nicker

Hier ein sneak peek.. Damit sollte es möglich sein, den Nicker 2.0 in Jagdmessergrösse zu bauen.

Nicker 2.0

Eine etwas modernere Variante meines Nickers ist fertig geworden. Hier als Prototyp für etwas größere in der Zukunft. Das ganze als Take Down „Heritage“ Version. 1.2842 Klinge mit niedlichen 75mm, Bronze und Sambar. Gesamtlänge 19cm.

Ein schlichter Nicker

Kürzlich ist ein weiterer Nicker als Halbintegral fertig geworden.

Die Nicker, wie wir sie mit Lederhosen und Bergen in Verbindung bringen, sind ursprünglich nicht in den Alpen beheimatet, sondern haben diese erst im Laufe des 19. Jahrhunderts erobert. Davor waren in Bayern und Österreich die Fuhrmannsbestecke verbreitet, diese wurden dann von den wohl günstigeren und eventuell auch qualitativ hochwertigeren, indutriell hergestellten Jagdmessern aus Solingen verdrängt, die wohl von preussischen Offizieren auf Sommerfrische erstmals nach Bayern kamen.

Die traditionelle Steck Erl Konstruktion ist eigentlich über jeden Zweifel erhaben, bei dem letzten Nicker, verbirgt sich unter der zierlichen Zwinge ein extrem robuster Erl von ca. 6x10mm im Querschnitt.

Die Klinge ist 10cm lang, aus N690Co, verlötete Zwinge aus rostfreiem Stahl und der Griff aus Rentier Geweih.

Ein sehr schlankes, elegantes, führiges, traditionell – klassisches Messer im schlichten, kühlen Gewand.

Ein sagenhaftes Projekt

Kürzlich ist dieses Town & Country fertig geworden. Hier wurde an nichts gespart und nur das Beste vom Besten verwendet. Rostfreier Balbach Damast, rostfreie Backen mit einer unglaublichen Gravur mit Gold Inlay von Dimas Sanchez, Mammut Elfenbein Schalen mit Gold Stiften. Die Scheide aus Rochenleder.

Zur Zeit soll ein Jagdmesser entstehen, aufgrund der Anforderungen an das Messer – schnitthaltig, robust, pflegeleicht, eventuell auch zum Aufbrechen des Schlosses, haben wir uns für den Niolox entschieden.

Eine freistehende Schneide ermöglicht einfaches Schleifen, die Schneide wird auch nach häufigem Schleifen immer gerade bleiben, dafür kann die dafür notwendige Ferse im Schnittgut eventuell hängen bleiben.

Eine Schneide, die direkt in den Handschutz übergeht, ohne freistehende Schneide / Ferse, löst dieses Problem, allerdings kann die Schneide mit der Zeit beim Schleifen per Hand eine S-Kurve bekommen.

Traditionelle Halbintegral Nicker

In letzter Zeit habe ich mit Nickern in halbintegral Bauweise exerimentiert und bin sehr von der traditionellen Schönheit dieser Art angetan. Die Bauweise erlaubt eine sehr gute Haptik und eine sehr dünne, filigrane Zwinge.

Im Gegensatz zu den traditionellen Steck-Erl Nickern aus Solingen baue ich diese mit massivem Steck-Erl mit mindestens 5,7mm Stärke am Handschutz.

Diese Messer kann ich entweder aus 1.2235 oder 1.2510 mit ca. 5,7mm am Handschutz bauen, oder auch mit massiven 8,6mm. Demnächst baue ich ein paar Klingen aus 9mm m390 !!! Wer Interesse hat, sollte sich rechtzeitig melden.

Ein neuer Full Tang Prototyp des Norse

Das Norse, meine Interpretation des nordischen Puukko, werde ich auch weiterhin als Steck Erl bauen. Trotzdem wollte ich das Messer als Full Tang testen, da diese Bauweise noch etwas flacher ist als der Steck Erl.

Hier das Ergebniss

Ein Miniatur Take Down Wanderer

Hier ist ein Wanderer als Take Down Version entstanden. Das Messer kann dank Schnellverschluss ohne Werkzeug zerlegt werden.

Eine kleine Spielerei 😉

69mm Klinge aus rostfreiem Balbach Damast, 160mm Gesamtlänge. Bronze, Sambar.

Zwei Kunstwerke für Saudi Arabien

Nach nun etwa zwei Jahren sind diese beiden Messer fertig geworden.

Zwei Brüder

Hier sind zwei Jäger entstanden, gedacht als Geschenk eines Vaters an seine zwei jagende Söhne. Die Klingen sollten identisch sein, die Griffe sich im Material unterscheiden. Der Graveur hat die Griffabschlussplatten meisterhaft mit den Initialien versehen.

Der „take down frame handle“ Hirschfänger.

Dieses Messer habe ich als „frame handle“ gebaut. Die Klinge hat also einen Steckerl, der in einem Rahmen steckt, der die Konturen des Griffes hat. Auf diese Weise kann ein doppelter Handschutz auf den Erl geschoben werden, wärend das Griffende breiter als das Ricasso ist. Weiterhin erlaubt diese Kontruktion die Verwendung von eines doppelten Handschutzes und Griffmaterialien die es nur als Schalen gibt, z.B. Perlmutt.

Als kleine Herausforderung habe ich das Messer als „Take Down“ gefertigt, das Messer ist also komplett zerlegbar. Wird die Schraube am Griffende gelöst, so kann die Abschlussplatte, der Griff mit Rahmen und Schalen, Zwinge und Handschutz auseinander gebaut werden.

Diese Konstruktion habe ich bei alten Sheffield Bowies aus dem 19. Jahrhundert gesehen und auch Säbel wurden häufig in ähnlicher Bauweise hergestellt.

So kann auch eine Kohlenstoffstahl Klinge verwendet werden mit einem Rahmen aus einem rostfreien Material (in diesem Falle 416) ohne dass durch den Handschweiss der Erl am Griff rosten könnte.